Mit dieser Einschätzung haben die Befragten recht: Abgesehen davon dass das Gehen auf der Fahrbahn in der Regel nicht erlaubt ist, birgt das notgedrungene Verlassen des Gehweges insbesondere Gefahren für Kinder, die zwischen den parkenden Autos keinen Überblick über die Situation auf der Fahrbahn erlangen. Des Weiteren sind Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren und Rollstuhlfahrer oft in der misslichen Lage, den Barrieren nicht ausweichen zu können. Insbesondere wenn der Fahrbahnrand an Ausfahrten, Straßenecken und Zebrastreifen mit Kraftfahrzeugen „zugestellt“ ist bzw. die Bordsteine zu hoch sind, können diese Verkehrsteilnehmer den Gehweg vor dem abgestellten Kfz nicht verlassen.

Der Fuss e.V. hat daher auf der Website www.gehwege-frei.de Informationen zusammengestellt, wie aus Falschparkern Richtigparker werden können. Neben der Erläuterung der rechtlichen Situation des illegalen und legalisierten Falschparkens werden den durch Falschparkern behinderten und gefährdeten Bürger/innen Argumente an die Hand gegeben, wie sie die Verwaltungen aktivieren können. Außerdem werden Tipps für öffentlichkeitswirksame Aktionen gegeben.

 

www.gehwege-frei.de

Direkt-Link zur Fußgängerbefragung des Senats:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/politik_planung/fussgaenger/strategie/de/fussgaengerbefragung.shtml

 

Pressemitteilung des
Fuss e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland
vom 8. Juli 2013