In Europa sollen bis zum Jahr 2020 die jährlichen Verkehrstoten gegenüber 2010 halbiert werden. Doch stagniert die Zahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren oder nehmen sogar zu. Die Unfallzunahme betrifft insbesondere die ältere Generation und in einem starkem Maße die Fußgängerinnen und Fußgänger. Eine weitere gefährdete Gruppe sind nach wie vor die Kinder, obwohl – oder gerade weil – die Straße kaum noch als Spiel- und immer weniger als Lebensraum genutzt wird. Die Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr ist demnach eine generationsübergreifende Herausforderung.

Im Schuljahr 2014 / 15 wurde die Unterrichtseinheit bereits an drei Berliner Modellschulen durchgeführt und stieß sowohl bei Lehrenden als auch bei Schülerinnen und Schülern sowie älteren Menschen auf großen Anklang: Schulkinder und die Großelterngeneration können gut voneinander lernen: Für die Schülerinnen und Schüler sind die Regeln aus dem Unterricht noch präsent, Manches haben sie allerdings eher auswendig gelernt. Seniorinnen und Senioren verfügen über langjährige Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Verkehrssituationen, es können sich jedoch Verhaltensweisen eingeschlichen haben, die sie und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Im Schuljahr 2015 / 16 wird die erweiterte Unterrichtseinheit an vier Modellschulen in Berlin von Mitarbeitern des FUSS e.V. durchgeführt und steht allen Lehrenden bundesweit zur Durchführung zur Verfügung.

www.senioren-sicher-mobil.de > Schüler befragen Senioren

 

Pressemitteilung des
Fuss e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland
vom 3.9.2015

Ansprechpartnerin: Kerstin Pfetsch, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!