Fédération Internationale des Piétons
Internationale Förderation der Fußgängerverbände

Die International Federation of Pedestrians (IFP) wurde 1963 als Dachorganisation für nationale Fußgängervertretungen gegründet. Ihre Ziele sind, das Gehen als grundlegendes Menschenrecht und grundlegende Aktivität zu fördern, Sicherheit und annehmbare Bewegungsmöglichkeiten für Fußgänger zu schützen und ihr Recht auf uneingeschränkte Zugangsmöglichkeiten und Mobilität zu verteidigen. Die IFP setzt diese Ziele in Politik um durch Bemühungen um Unfallverhütung und Minderung der Verletzungsfolgen von Unfällen; Bemühungen um den Schutz von Kindern, Frauen und alten Menschen als den besonders verletzlichen Gesellschaftsgruppen; Planung und Gestaltung von Wohngebieten so dass sie dem Fußgänger angepasst sind, geschützt vor Bedrohungen durch Straßenverkehr und Kriminalität und mit guter Umfeldqualität; und durch das Angebot eines leistungsfähigen und bezahlbaren öffentlichen Personenverkehrs.

Auf dem Weg zu diesen Zielen und zu einer weitreichenden Umsetzung dieser Politik vertritt die IFP die Interessen der Fußgänger auf internationaler Ebene. Sie arbeitet mit supranationalen Regierungsinstitutionen wie der Unesco, der Unicef, der WHO und der Europäischen Gemeinschaft zusammen, sie kooperiert mit einem weiten Spektrum nichtstaatlicher Organisationen. Ein längerfristiges Engagement war die Interessenvertretung für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer in den Verkehrstechnischen Ausschüssen der Wirtschaftskommission für Europa (ECE), deren Aufgabe die ständige Aktualisierung der Internationalen Konvention für den Straßenverkehr ist (Wien, 1968).1990 begann die IFP, schwerwiegende Fußgängerunfälle in der ganzen Welt zusammenzustellen und Detailinformationen zu sammeln mit dem Ziel, die erforderlichen Veränderungen herbeizuführen (Straßengestaltung, Verkehrslenkung, Steuerung des Verkehrsaufkommens und Rettungsdienste).

Die IFP hat Zahlreiche internationale Zusammenkünfte organisiert, die verschiedene Aspekte der Verbesserung der Situation der Fußgänger behandelten, wie die Konferenzen in Den Haag (1972 und 1979), London (1975), Amsterdam (1975), Geib, Norwegen (1976), Paris (1978), Göteborg (1981) und Perpignan, Frankreich (1983). Die IFP gibt sporadisch verkehrstechnische Informationen unter dem Titel „The Voice of the Pedestrian" heraus. Im Jahr 2000 wurde die erste Konferenz Walk21 in London veranstaltet, die seitdem jährlich an einem anderen Ort stattfindet (siehe www.walk21.com). Hier finden Sie die deutsche Übersetzung der Proklamation„Internationale Charta für das Gehen“, die Sie bei der IFP www.pedestrians-int.org unterzeichnen können.

Organisationen und Einzelpersonen, die die Ziele der IFP teilen und ihre Arbeit unterstützen wollen, sind eingeladen, assoziierte Mitglieder zu werden; die stimmberechtigte Mitgliedschaft ist nationalen Organisationen vorbehalten, die Fußgänger in ihren Ländern repräsentieren.

IFP International Federation of Pedestrians

www.pedestrians-int.org

S. Olof Gunnarsson, Präsident
Christian M. Thomas, Secretary of IFP
Klosbachstraße 48, CH - 8032 Zürich
Tel. 0041 / 43 488 40 - 34, Fax - 39, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!