Der Verband erhält regelmäßig Klagen darüber, dass die Einrichtungen der Baustellen gefährlich und irreführend sind, offensichtlich nicht überwacht werden und sich bei Beschwerden die örtliche Polizei fälschlicherweise für „unzuständig“ erklärt. Durch die leicht zu handhabenden mobilen Absturzsicherungen aus Kunststoff entsteht auf den Fußwegeverbindungen häufig ein Irrgarten, in dem man sich mit dem weißen Langstock keinen Weg ertasten kann. Außerdem sind Baustellenschilder oft so im „Luftraum“ über der Restgehwegbreite angebracht, dass Blinde sich am Kopf verletzen können.

Gefährdungen und auch unzumutbare Engstellen oder Umleitungen insbesondere für Fußgänger und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sind nach Ansicht der Fußgängerlobby grundsätzlich zu vermeiden. Der Verband hat die wesentlichen Fragen für eine sachgerechte Sicherung von Arbeitsstellen und die Anzeigemöglichkeiten in einer auch für Laien verständlichen Form unter www.geh-recht.de > Fußverkehrsanlagen > Baustellen-Umgehungen dargestellt.

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www.geh-recht.de > Fußverkehrsanlagen > Baustellen-Umgehungen

 

Pressemitteilung des
Fuss e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland
vom 14.10.2015