Überall in der Welt zeigt Corona, wie eng der Raum zum Gehen ist. Aber überall suchen Städte jetzt buchstäblich nach neuen Wegen. Die Übersicht auf dieser Seite hat Nick Holzberg vom Verein Power-Shift zusammenengetragen.

In Wien wurden mehrere temporäre Begegnungszonen eingerichtet, um Fußgängern den nötigen Raum an der frischen Luft zu geben und 20 für sonstigen Vekehr gesperrte Straßen wurden für Fußgänger freigegeben.

In London beschäftigt sich die zuständige Behörde (Transport for London) mit der Möglichkeit erweiterter Gehwege und auch in anderen britischen Städten wird diese Option erwägt und teilweise schon (in kleinem Maßstab) umgesetzt.

Brüssel kündigte an, im Mai gleich sein ganzes rund zwei Kilometer großes Zentrum zur Begegnungszone zu machen. Zu Fuß und per Rad darf der gesamte Straßenraum benutzt werden; Fahrzeuge dürfen höchstens 20 Stundenkilometer fahren. Schon vor Corona hatte die Stadt beschlossen, ab 2021 ein Regel-Höchsttempo von 30 einzuführen.

Auch im Autoland USA tut sich einiges: Städte wie Boston, Minneapolis und Oakland haben teilweise Straßen für den Autoverkehr gesperrt um mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Auch im Corona Hotspot New York wurden einige Straßen für Autos gesperrt aber für Fußgänger geöffnet, um genügend Platz an der freien Luft zu schaffen.

In Neuseeland gibt es sogar Geld von der nationalen Regierung, damit Städte schneller und einfacher in diese Richtung aktiv werden können.

In Berlin prüft der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Öffnung von 30 Straßen für Gehen und Aufenthalt. 

Eine Karte zeigt weltweit Orte, an denen bereits Maßnahmen ergriffen für den Fuß- und Radverkehr ergriffen wurden. 

 

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