Eine nationale Strategie soll den Fußverkehr fördern. Wir bieten Politik und Verwaltung Eckpunkte und Materialien. Denn so einfach das Gehen selbst ist, so vielfältig sind die Möglichkeiten, das Thema erfolgreich anzupacken.

Es steht im Koalitionsvertrag von Grünen, FDP und SPD: „Den Fußverkehr werden wir strukturell unterstützen und mit einer nationalen Strategie unterlegen.“ Das begrüßen wir sehr. Nachdem Fußverkehr bundesweit lange so gut wie gar nicht vorkam, wird er jetzt endlich zum Thema der großen Politik. Eine Fußverkehrsstrategie gießt den politischen Willen „Fußverkehr fördern“ in konkrete Schritte: bessere Gesetze, Geld für Stellen, Planung und Projekte, Kampagnen, Forschung und anderes.

Wie erfolgreich das ist, zeigt die nationale Radverkehrspolitik: 2009 mit dem ersten Plan begonnen, gibt es mittlerweile den dritten mit Etatposten, radfreundlicheren Regeln in der Straßenverkehrsordnung seit 2020, geförderten Bauprojekten, Lehrstühlen und vielem mehr.

Was braucht es für eine solche Strategie? Zunächst klare Ziele. Dazu haben wir ein Eckpunktepapier erarbeitet, das hier zum Download bereit ist. Außerdem haben wir eine Materialsammlung erstellt, die Visionen, Einzelziele, Handlungsfelder und Akteure nennt. Sie gibt es hier.  Wir freuen uns auf den weiteren Prozess in der Politik, Ministerien und Öffentlichkeit. Gern bringen wir hier unser Know-how aus 37 Jahren FUSS-Arbeit ein.