Kinder gehen's an

Die Wissenschaft geht davon aus, dass bis 2050 zehn Milliarden Menschen auf der Welt leben werden. 70% aller Kinder werden zu diesem Zeitpunkt in Städten wohnen. Doch diese sind oftmals noch nicht auf die besonderen Bedürfnisse ihrer jüngsten Bewohner*innen abgestimmt – umso wichtiger ist es, durch kindgerechte Stadt- und Verkehrsplanung attraktive und sichere Lebensräume für Familien und Kinder zu gestalten.

 Kinderspiel verboten -Schild

FUSS e.V. hat aus zahlreichen Bewerbungen sechs Gruppenleiter*innen bzw. Teams ausgewählt, die bis Herbst 2022 in sechs deutschen Städten Kindergruppen anleiten werden. Wir haben sie interviewt und stellen sie Ihnen hier vor.

Das Projekt "Kinder bewegen sich selbst – und ihre Welt" will mit Kindergruppen deren Mobilitätsalltag untersuchen, Qualitäten und Defizite herausarbeiten, Verbesserungen konzipieren und umsetzen. Dabei sollen Kinder ihre Mobilitätswelt betrachten, Stärken und Schwächen herausfinden und Verbesserungen vorschlagen. Das Projekt hat den Zeithorizont 2020 bis 2022 und wird durch die Phineo gAG im Rahmen ihrer Initiative Mobilitätskultur gefördert.

Schulkinder b250

Bewegung ist für die kindliche Entwicklung essenziell. Neben der körperlichen Fitness und Geschicklichkeit werden ebenso kognitive und soziale Fähigkeiten gefördert. Vor allem bereitet es den Kindern Freude. Dass Kinder sich anders als Erwachsene bewegen, zeigt sich in ihrer Mobilität: Mit einem Anteil von 32% tätigen Kinder weitaus mehr Wege zu Fuß als Jugendliche und Erwachsene (infas 2019: 50). Dabei stellen sie bestimmte, altersgemäße Anforderungen und Bedarfe an Raum und Verkehr, die in der Planung häufig missachtet werden.

Die Projektaktivitäten in Berlin haben im Herbst 2021 begonnen. Nach mehreren Anläufen kooperieren wir nun mit dem Otto-Spielplatz im Bezirk Moabit. Ende Juni fand die "Moabiter Bildungswoche" statt. Hierfür haben wir einen Ausschnitt des Kiezplanes auf eine LKW-Plane aufziehen lassen, sodass die Kinder ihre positiven und negativen Anmerkungen auf dem Weg zur Schule oder zum Otto-Spielplatz darauf eintragen konnten. In der ersten Septemberwoche werden die Ergebnisse den Bezirkspolitiker:innen während der "Bildungs- und Aktionswoche zu Bewegung, Mobilität & Gesundheit" vorgestellt. Vorab wird es noch eine Gesprächsrunde mit dem zuständigen Polizeiabschnitt geben.

Weitere Informationen folgen.

 

 


Ansprechpartnerinnen in Berlin



Yana Schulz
E-Mail: yaanaschulz[at]web.de



Stefanie Schulz
E-Mail: stefanie.schulz[at]
t-online.de

 

Am 16.11.2021 wurde das Projekt in der Grundschule an der Karl-Lerbs-Schule in der Bremer Neustadt vorgestellt und die Vorgehensweise mit der Schulleitung und der Klassenlehrerin einer 4. Klasse abgestimmt.

Im März 2022 fand der erste Aktionstag statt; bei strahlendem Sonnenschein wurde mit der 4. Klasse ein Rundgang im Bereich der Schule gemacht. Dabei kamen viele Dinge zur Sprache, die auf dem Weg mit den Einschränkungen (parkende Autos, fehlende Übergänge) und auch Freuden (Fitnesspfad, Parkweg) des Fußverkehrs zusammenhingen.

Im Laufe des Projektes wurde den Kindern einen Umgebungsplan der Schule ausgehändigt mit der Bitte, ihre Wege einzutragen. Auf der Rückseite waren Fragen zu den Wegen zu beantworten. Die Kinder haben Zeichnungen zu ihren Wegen angefertigt und sie einzeln vorgestellt - das sind die Ergebnisse (PDF).

An einem weiteren Aktionstag haben wir Autos ausgemessen und die Umrisse auf dem Schulhof aufgetragen. Die Kinder waren in Bewegung, es hat ihnen Spaß gemacht. Mit dieser Aktion konnte gezeigt werden, dass auf der Parkfläche eines einzigen Autos 10 Fahrräder oder 35 Kinder Platz haben - siehe Präsentation (PDF).

Die Aktion der 4. Klasse am 19. Mai 2022 im Beirat Neustadt war ein voller Erfolg. Wir danken auf diesem Wege noch einmal der Klassenlehrerin Frau Gillmann für ihre engagierte und tatkräftige Unterstützung dieses Projektes und natürlich allen Kindern!

Das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) hat dem Beirat einen Vorentwurf von einem Zebrastreifen an der Thedinghauser Straße übermittelt. Dieser wurde auf der Beiratssitzung am 16. Juni vorgestellt, begrüßt und diskutiert. Konkret geht es um die Verbesserung von zwei Übergängen im Umfeld der Schule und einem „Matschweg“, einem Hauptzugangsweg zur Schule, dieser Weg ist sanierungsbedürftig, damit er auch bei Regen begehbar ist.

Für den letzten Aktionstag vor den Sommerferien ist ein Ausflug der 4. Klasse zusammen mit der 2. Klasse zur „Kinderwildnis“ geplant, der ca. 30 Minuten dauert und bei dem alles thematisiert werden kann, was der Mobilität der Kinder im Weg steht – meistens parkende Autos auf den Bürgersteigen. Mit der 2. Klasse und Klassenlehrerin Frau Grams wird das Projekt nach den Sommerferien fortgesetzt.

Dank an die Elterninitiative SiWeKi, die im letzten Jahr an dieser Stelle eine Zebrastreifen-Aktion durchgeführt hat.

Weitere Informationen folgen.

 

Materialien (Downloads)

 

 


Ansprechpartnerin in Bremen



Angelika Schlansky

E-Mail: schlansky[at]gekaplan.net
Tel.:0421/ 44 64 57

www.gekaplan.net

 

Die Projektaktivitäten in Dresden haben im Herbst 2021 begonnen.

Projektstart:

In einer Auftaktveranstaltung haben sich interessierte Kinder und Eltern aus Gruna getroffen. Am Findlingsbrunnen, und später im nahen Eltern-Kind-Büro konnte sich die Gruppe aus der Nachbarschaft kennenlernen. In kleinen Gruppen haben wir gesammelt

3 Kinder sammeln Ideen für das Projekt
  • wohin Kinder sich bewegen
  • wie sie dort hinkommen
  • wie es ihnen dabei geht und was ihnen auffällt
  • wie und wo sie das Thema Straßenverkehr aktiv wahrnehmen
  • was sie sich diesbezüglich wünschen und
  • wer für diese Themen Partner und Helfer sein könnten.

Ausblick:

In den nächsten Wochen wird es verschiedene Termine geben, an denen die Kinder wichtige Alltagsrouten im Stadtteil abgehen. Mit Kameras ausgerüstet erkunden wir so den bewussten und bisher unbewussten Wahrnehmungshorizont.

Im weiteren Verlauf des Projektes werden wir mit verschiedenen Akteuren einzelne Situationen besprechen und die Kinder werden begleitet und unterstützt, die eigene Handlungsfähigkeit als wichtige Gruppe im Verkehr kennenzulernen und zu erweitern.

 

 


Ansprechpartner in Dresden



Carsten Irmer

E-Mail: kinder_bewegen[at]dresden-gruna.de
Tel.: 0176 767 929 44

 

Hier ist kein Platz für uns (Foto: Lina Heidenthal)

Die Projektaktivitäten in Aachen haben am 3. Oktober 2021 begonnen. In Kooperation mit der Grundschule Mataréstraße in Aachen fand zunächst ein Kennenlerntag des Projektteams mit einer Kindergruppe von zehn acht- bis neunjährigen Schülerinnen und Schülern statt.

Unter dem Motto „Was macht euch Spaß?“ beschrifteten die Schülerinnen und Schüler Kärtchen mit ihren Hobbys und anderen Lieblingsbeschäftigungen. Im Anschluss wurden die Ergebnisse gesammelt. In einem angeleiteten Pantomime-Spiel stellten die Kinder ihre Bewegungswelt vor der Schule oder in ihrer Freizeit dar. Dabei wurde deutlich, was den Kindern Spaß macht und wie sie sich gerne fortbewegen möchten - nämlich lieber selbst, als durch ein Auto oder einen Bus bewegt zu werden.

Damit das Thema Bewegung nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch angegangen wird, versammelte sich die Gruppe daraufhin auf dem Schulhof. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe bekommen, sich nach ihren Vorlieben zu bewegen. Im Anschluss wurde evaluiert, was gut funktioniert hat und wo es Probleme gab. Das gemeinsame Resultat und der Abschluss des ersten Projekttages waren, dass ein konfliktfreies Miteinander nur durch eine klare Einteilung des Raums erreicht werden kann.

Zum Auffrischen der Erkenntnisse begannen die Schülerinnen und Schüler den zweiten Projekttag am 8. Oktober 2021 erneut mit dem Pantomime-Spiel und stellten ihre Bewegungen auf dem Weg in die Schule dar. Gemeinsam versuchte die Gruppe herauszufinden welche Regeln, Verbote und Möglichkeiten die Bewegung auf dem Schulhof mit sich bringt. Um diese zu verorten, wurde ein Plan des Schulhofes genutzt. Die Kinder stellten fest, dass sie die Möglichkeit haben, viele Bewegungsspiele zu nutzen, allerdings sind Fahrrad- oder Rollerfahren auf dem Schulhof verboten. Das Formulieren von klaren Regeln, die auf dem Schulhof herrschen, fiel den Kindern jedoch schwer.

Im nächsten Schritt nahmen die Schülerinnen und Schüler die "stille Beobachterrolle" ein und dokumentierten, alles was ihnen auf dem Schulhof Positives und auch Negatives auffällt. Den Kindern fiel auf, dass die Schülerinnen und Schüler teilweise keine Rücksicht aufeinander nehmen, dass Gegenstände die ungestörte Bewegungsfreiheit verhindern, oder der Platz nicht zulässt, dass verschiedene Spiele zur selben Zeit durchgeführt werden. Außerdem stellten sie fest, dass nicht jeder Raum für jede Bewegung geeignet ist.

Wo geht es hier weiter? (Foto: Lina Heidenthal)

Um die Schüler:innen zu befähigen sich in der Umgebung ihrer Schule eigenständig bewegen und orientieren zu können, haben wir mit ihnen viele Wege in der der Umgebung der Schule begangen. Wir haben dabei darauf geachtet, dass diese Wege für die Schüler:innen interessant und an ihren Alltag angepasst sind. Wie z.B. durch das Einbinden von Geschäften, dem Tierpark oder einfach das Haus einer Freundin / eines Freundes in den Weg. Damit die Schüler:innen nicht nur Gefallen am Erkunden von Wegen entwickeln, sondern sich auch kompetent und sicher im Straßenverkehr bewegen können, haben wir mit ihnen auf dem Verkehrsübungsplatz Aachen, Übungen zu einem sicheren Umgang im Straßenverkehr, sowohl zu Fuß, als auch mit dem Fahrrad gemacht. Dabei war es außerdem spannend die Regeln im Straßenverkehr zu vertiefen und verschiedene Schilder, die für die Schüler:innen wichtig sind, kennenzulernen.

Mit dem neu gewonnen Wissen ging es wieder auf die Straße, wo die Schüler:innen dieses anwenden konnten. Daraus folgte, dass sie die Wege immer selbstbestimmter wählten und auch verschiedene Wege ausprobierten. Im Anschluss ging es dann von der Orientierung auf der Straße zu der Orientierung auf Karten, indem wir mit den Schüler:innen übten, wie man auf einer Karte etwas findet und wie sie dies beschreiben können. Mit diesen Kenntnissen stiegen wir in die Arbeit mit dem Kieler Wegetagebuch ein.

Wir haben die gesammelten Erkenntnisse auch an weitere Kinder einer anderen Klasse herangetragen. Des Weiteren haben wir eine Aktion von der Schule unterstützt, wobei die Schüler:innen die Eltern auf die Elternhaltestelle und die Autosituation vor der Schule aufmerksam gemacht haben. Vor den Sommerferien möchten wir vorerst einen Abschluss finden und das Gelernte in der Schule sichern.

 


Ansprechpartner in Aachen



Edmund Heidenthal

E-Mail: edi.heidenthal[at]t-online.de
Tel.: 0178 80 99 236

 

In Leipzig findet ein Teilprojekt im Rahmen des Projekts "Kinder bewegen sich selbst - und ihre Welt" statt. Die Vorbereitungen vor Ort haben im Spätherbst 2020 begonnen. Im Folgenden finden Sie Informationen über:

 


Veranstaltungstermine

  • Anfang Juni 2021: Stadtteilerkundung mit den Kindern
  • 07. Juli 2021: Aktion vor der Schule
  • 12. Juli 2021: Podiumsdiskussion (digital)
  • Infos zu weiteren geplanten Veranstaltungen werden folgen.

 

Projektverlauf

Vor ungefähr einem Monat hat unser Projekt in Leipzig begonnen. Seither hatten wir pandemiebedingt noch keine Chance mit den Kindern persönlich in Kontakt zu kommen. Das hatten wir traurigerweise erwartet und zum Glück haben wir uns dafür entschieden, die Anfangsphase auf digitalem Weg zu gestalten. Woche für Woche haben wir Materialien für die Kinder erstellt und auf unserer Cloud hochgeladen. Wie bereits erwähnt, haben die Kinder zum Kennenlernen einen Steckbrief ausgefüllt und ein Mobilitätstagebuch erhalten. Über ein Video haben wir den Kindern verdeutlicht, warum uns das Thema Mobilität wichtig ist. Dieses Video befindet sich auch hier auf der Website. Schließlich ging es die letzten Wochen viel um Beobachten und Wahrnehmen. Ein Thema war konkret der eigene Schulweg und Schulwege von anderen Kindern auf der ganzen Welt. In einer anderen Woche sollten die Schüler:innen als “Verkehrsdetektive” gezielt eigene Wege auf zum Beispiel Ampeln oder “Spielstraßen” untersuchen. Zusätzlich gab es die Aufgabe im Verkehr die Fahrzeuge zu zählen. Mit dem neusten Thema “Stadtteilsafari” soll der Fokus auf die Orte im Verkehr gelenkt werden, an denen sich die Kinder sicher fühlen oder Angst haben. Neben dem Benennen der Orte, sollen diese auch in einer Stadtteilkarte markiert werden. Wir stellen die Arbeitsblätter als angepasste Version ebenfalls hier auf der Website zur Verfügung.

Wir dürfen seit Anfang Juni 2021 in den Hort gehen und vor Ort mit den Kindern das Projekt durchführen. Der erste Wege-Check (pdf) war bereits ein großer Erfolg und wir freuen uns auf die weiteren gemeinsamen Erfahrungen. Bei dem Wege-Check sind uns bereits viele Stellen aufgefallen, die es den Kindern erschwert gerne (und sicher) zu Fuß zu gehen. Besonders fehlende Ampeln und zu schmale Fußwege neben einer riesigen Straße machen den Kindern Gedanken.

Am 12. Juli 2021 fand unsere Podiumsdiskussion statt. In dieser heben die teilnehmenden Kinder mit Vertreter:innen der Politik und der Verwaltung über die in den letzten Wochen erarbeiteten Verbesserungsvorschläge diskutiert. Die Kinder haben sich im Vorfeld mit verschiedenen Problemstellen (pdf) auf der Delitzscher Straße beschäftigt, diese analysiert und überlegt, was passieren müsste, damit sie dort sicherer und lieber zu Fuß gehen können. Diese Überlegungen sowie den Projektverlauf und eine weitere Aktion, die die Kinder durchgeführt haben, stellten sie in der Podiumsdiskussion vor. Der Ergebnisbericht zur Podiumsdiskussion kann hier als pdf heruntergeladen werden.

Weitere Informationen werden folgen.

Stand: 20.07.2021

 

Material und Videos

Über den Hort der Carl-von-Linné-Schule hinaus bieten wir für alle Kinder aus Leipzig Material und Videos über diese Seite an. Für dieses Angebot werden wir natürlich noch ordentlich Werbung machen.

 

 


Ansprechpartnerinnen in Leipzig

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Die Projektaktivitäten in Köln sollten im Oktober 2020 beginnen, die Durchführung des Projekts hatte sich jedoch wegen der Corona-Pandemie zunächst verzögert. Durch das Hin und Her von Wechselunterricht und Notbetreuung in den Schulen waren Präsenzveranstaltungen für das Projekt zu diesem Zeitpunkt undenkbar. Im Frühjahr 2021 hat das Projekt einen neuen Anlauf gestartet.

Für das Projekt haben die Gruppenleiter:innen mit zwei Klassen aus zwei verschiednen Grundschulen in Köln gearbeitet:

  • Reinhold Goss betreute eine 4. Klasse der städtischen Grundschule an der Zwirnerstraße im Süden der Kölner Altstadt. Mit den Kindern wurden Schulwegtagebücher erstellt und Vorschläge für die Verbesserung der Verkehrssituation im Umfeld ihrer Schule erarbeitet sowie Ende Juni 2021  Ratspolitiker:innen aller demokratischen Fraktionen und der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin präsentiert. Die lokale Presse berichtete darüber: Der Artikel von "Meine Südstadt" vom 30. Juni 2021 kann hier nachgelesen werden.
  • Gunda Wienke betreute eine 5. Klasse des Hansa-Gymnasiums im Norden Kölns. Hier wurden zunächst im Mathematik-Unterricht Flächenberechnungen in Bezug auf den realen Straßenraum durchgeführt und anschließend Mobilitätstagebücher (pdf) von den Kindern geführt. Darüber hinaus fand im Sommer eine Begehung der Kindergruppen zusammen mit der Veedelspolizei statt sowie nach den Sommerferien eine Begehung mit Medienvertreter:innen. Der Bericht des WDR in der "Lokalzeit Köln" kann hier auf Youtube nachgeschaut werden.

Derzeit werden die Ergebnisse zusammengetragen und ausgewertet. Im November 2021 sollen diese der Bezirksverordnetenversammlung in Köln vorgestellt werden.

 

Projektberichte

 


Ansprechpartner in Köln



Gunda Wienke

E-Mail: gunda.wienke[at]gmail.com
Mobil: 0151 - 233 537 01


Reinhold Goss

E-Mail: info[at]ringfrei.org
Tel.: 0221 - 168 569 55

 

 

Das Projekt „Kinder bewegen sich selbst – und ihre Welt“ will mit Kindergruppen deren Mobilitätsalltag untersuchen, Qualitäten und Defizite herausarbeiten, Verbesserungen konzipieren und umsetzen. Ziel ist, dass Menschen und insbesondere Kinder mehr, lieber und unter besseren Bedingungen zu Fuß gehen. An deutschlandweit sechs unterschiedlich strukturierten Orten (große und kleinere Städte, urbane und suburbane / ländliche Raum- und Verkehrsverhältnisse) werden mit Hilfe von Schulen, Betreuungseinrichtungen, Elternvertretern und -gruppen, Stadtteilinitiativen und -vereinen, lokalen Verkehrsinitiativen o.a. Gruppen mit einer Stärke bis ca. 25 Kindern (Größe einer Schulklasse) gebildet.

 


Aktuelles

Hier erfahren Sie, was sich im Projekt bewegt – und wie die Kinder sich und ihre Welt bewegen:

Teilprojekte nehmen lanmgsam Fahrt auf

Den ersten beiden Teilprojekte in Köln und Leipzig wurden durch die schwierige Corona-Situation über den Winter hinweg schnell der Wind aus den Segeln genommen. Dennoch ließen sich die Gruppen-Leiter*innen nicht unterkriegen, stellten Kontakte zu Schulen und Horten her und bereiteten die nötigen Schritte vor, um bereit zu sein, wenn wieder mehr möglich ist. Dazu gehört natürlich auch ein Plan B mit Online-Angeboten. Der Start in Aachen und Dresden im März 2021 wurde ebenso durch Corona ausgebremst. Hoffnung besteht aber, dass sich mit Impfungen, Tests und den stetig steigenden Temparaturen die Sitaution bald verbessern wird.

> Infos zu den Teilprojekten unter der Kategorie vor Ort

 

Projektteam traf sich zum Zwischenstand

Das Projektteam traf sich online am Dienstag,den 9. März 2021 mit den Gruppen-Leiter*innen, um Zwischenbilanz für das Projekt zu ziehen und sich über die weiteren Schritte auszutauschen. FUSS e.V. sieht die Entwicklung des Projekts bis hierhin trotz der schwierigen Corona-Situation optimistisch und freut sich über das Durchhaltevermögen und das hohe Maß an Kreativität, die die Gruppen-Leiter*innen zeigen.

Gruppenleiter*innen gehen's mit uns an

FUSS e.V. hat aus zahlreichen Bewerbungen sechs Gruppenleiter*innen bzw. Teams ausgewählt, die bis Herbst 2022 in sechs deutschen Städten Kindergruppen anleiten werden. Wir haben sie interviewt und stellen sie Ihnen vor.

 

 

Das Projekt

Nachfolgend beantworten wir alle wichtigen Fragen rund um das Projekt:

Hintergrund und Ziele des Kinder-Projekts

Das Projekt "Kinder bewegen sich selbst – und ihre Welt" will mit Kindergruppen deren Mobilitätsalltag untersuchen, Qualitäten und Defizite herausarbeiten, Verbesserungen konzipieren und umsetzen. Dabei sollen Kinder ihre Mobilitätswelt betrachten, Stärken und Schwächen herausfinden und Verbesserungen vorschlagen.

Wie bewegen sich Kinder?

Bewegung ist für die kindliche Entwicklung essenziell. Neben der körperlichen Fitness und Geschicklichkeit werden ebenso kognitive und soziale Fähigkeiten gefördert. Vor allem bereitet es den Kindern Freude. Dass Kinder sich anders als Erwachsene bewegen, zeigt sich in ihrer Mobilität.

Die Stadt durch Kinderaugen

jeshoots com LKREcvZeoJQ unsplash 415x259Die Wissenschaft geht davon aus, dass bis 2050 zehn Milliarden Menschen auf der Welt leben werden. 70% aller Kinder werden zu diesem Zeitpunkt in Städten wohnen. Doch diese sind oftmals noch nicht auf die besonderen Bedürfnisse ihrer jüngsten Bewohner*innen abgestimmt – umso wichtiger ist es, durch kindgerechte Stadt- und Verkehrsplanung attraktive und sichere Lebensräume für Familien und Kinder zu gestalten.

 

Vor Ort

In folgenden sechs Städten gehen wir es zusammen mit Kindern an:

Informationen zu den einzelnen Teilprojekten in den sechs Städten erhalten Sie durch Anklicken des jeweiligen Stadtnamens.

 

 

Downloads

Alle Dokumente und Veröffentlichungen zum Projekt finden Sie im Online-Shop > Kostenlose Downloads > Themen-Websites > Kinder gehen's an.

 

Literatur zum Weiterlesen

Deutsches Institut für Urbanistik (Difu): Kinder und Jugendliche im Quartier

10 Methoden, um die Perspektive von Kindern und Jugendlichen im öffentlichen Raum zu berücksichtigen. Die Methoden wurden in dem Projekt „INERSIKI“ erarbeitet.

Link: https://difu.de/publikationen/2021/kinder-und-jugendliche-im-quartier

Forschungs Informations System (FIS): Wissenslandkarte „Mobilität von Kindern und Jugendlichen“

Webseite zum Durchklicken und informieren.

Link: https://www.forschungsinformationssystem.de/servlet/is/195757/

Kieler Wege: Wegetagebuch für Kinder

Tagebuch für Kinder in der 4. Klasse, in welchem sie ihre Schul- und Freizeitwege eintragen und bewerten können.

Link: https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/verkehrswege/fusswegeachsen_und_kinderwege/kinderbeteiligung.php

Scheiner (2019): Mobilität von Kindern. Stand der Forschung und planerische Konzepte.

Wissenschaftlicher Artikel zum Forschungsstand der Mobilität von Kindern und Jugendlichen.

Link: https://doi.org/10.2478/rara-2019-0037

Schwedes, Pech, Becker, Daubitz, Röll, Stage & Stiller (2021), Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung TU Berlin (Hrsg.): Von der Verkehrserziehung zur Mobilitätsbildung.

Discussion Paper zur theoretischen Debatte um die Begriffe „Verkehrserziehung“ und „Mobilitätsbildung“.

Link: http://hdl.handle.net/10419/232533

Verkehrsclub Deutschland (VCD): Mobifibel

Hilfreicher Ratgeber für Eltern, wie sie ihre Kinder bei der Alltagsmobilität am besten unterstützen und fördern können.

Link: https://www.vcd.org/artikel/vcd-mobifibel/

 

 

Kinderschutz

Kinderschutz

Bei FUSS e.V. wird KINDERSCHUTZ großgeschreiben. Der Vereinsvorstand hat für das Projekt eine Erklärung zur Selbstverpflichtung des Vereins zum Kinderschutz verabschiedet. Alle Projekt-Mitarbeitenden haben die vereinsinternen Leitlinien zum Kinderschutz unterschrieben. Ansprechperson für Belange des Kinderschutzes im Verein ist Katalin Saary.

> siehe Downloads

 

 


Ansprechpartner


Patrick Riskowsky
M.Sc. Stadt- und Regionalplanung


Katalin Saary 
Dipl.-Ing.
Verkehrsplanerin und Moderatorin für Kinder- und Jugendbeteiligung

 

 

Projektleitung
E-Mail: patrick.riskowsky[at]fuss-ev.de
Tel.: +49 (0) 30 492 74 73

Kinderschutzbeauftragte des Vereins
und Mitglied im Vorstand

E-Mail: katalin.saary[at]fuss-ev.de
Tel.: +49 (0) 6151 950 94 86

 

 

Logo Initiative Mobilitätskultur

Förderung

Das Projekt "Kinder bewegen sich selbst – und ihre Welt“ wird durch die Phineo gAG im Zeitraum 2020 - 2022 im Rahmen der Initiative Mobilitätskultur gefördert.