Rückblick auf den 2. Fußverkehrspreis

Fußverkehrspreis Deutschland 2025 geht an wegweisende Projekte

Zum zweiten Mal wurden mit dem Fußverkehrspreis Projekte ausgezeichnet, die das Zufußgehen in besonderer Weise fördern.

Der Sonderpreis unter dem diesjährigen Motto „Kinder sich und gerne zu Fuß“ wurde an ein Projekt verliehen, das die Perspektive von Kindern in den Fokus stellt.

Der Hauptpreis wurde an gleich zwei Projekte vergeben: Die Städte Leipzig und Leinfelden-Echterdingen durften sich über eine Auszeichnung ihrer Projekte mit dem „Goldenen Fußabdruck“ freuen.

Die Verleihung fand am 29. März 2025 im Rahmen des 25. Bundesweiten Umwelt- und Verkehrskongresses in Karlsruhe statt.

Nachfolgend stellen wir die drei Gewinner-Projekte sowie sechs weitere hervorgehobene Projekte vor.

Die Siegerprojekte im Überblick

Vier Frauen laufen über einen Zebrastreifen und stellen das berühmte Beatles-Bild nach.
Foto: Stadt Leinfelden-Echterdingen

Leinfelden-Echterdingen

LE_bewegt Fußverkehr

Im Rahmen des 2017 verabschiedeten Mobilitätskonzepts der Stadt Leinfelden-Echterdingen wurden neun Handlungsfelder definiert, eines davon ist der Fußverkehr. Nach zwei Fußverkehrschecks im Jahr 2019 hat der Gemeinderat 2023 einstimmig beschlossen, ein umfassendes Fußverkehrskonzept zu entwickeln, um den Fußverkehr in der Stadt systematisch zu fördern. Seit 2019 wurden bereits Potenziale durch Fußverkehrschecks ermittelt, kleinere Projekte wie Zebrastreifen umgesetzt und ein Konzept mit intensiver Bürgerbeteiligung entwickelt. Im Fokus stehen auch Aktionen wie Fußcafés, Perspektivbegehungen und Visualisierungen von Gehsteigbreiten, die für Barrierefreiheit und mehr Sicherheit im öffentlichen Raum sensibilisieren.
Zu Fuß gehen ist ein zentraler Bestandteil unseres Alltags – ob mit dem Fahrrad, dem Bus, dem Auto oder der Bahn. Trotzdem wurde der Fußverkehr in der Vergangenheit oft vernachlässigt. Ziel des Projektes ist es, ein sicheres, barrierefreies und attraktives Fußwegenetz zu schaffen, das nicht nur Umwelt, Gesundheit und Klimaschutz stärkt, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und die Lebensqualität in Leinfelden-Echterdingen.

Menschen gehen und stehen und unterhalten sich sowohl auf der Straße als auch auf dem Gehweg. Die Straße ist bunt bemalt und es stehen bunte Pflanzenkübel mit Sitzfläche auf der Straße.
Foto: Vincent Dino Zimmer

Leipzig

Vom Poller zur Flaniermeile und zurück

In Leipzig gibt es zahlreiche Barrieren für den Fußverkehr, wie fehlende Bordsteinabsenkungen, zugeparkte Kreuzungsbereiche, beschädigte Gehwege und fehlende Barrierefreiheit. Diese Probleme treten flächendeckend auf und erfordern schnelle, systematische und skalierbare Lösungen. Zudem stellt der ruhende Kfz-Verkehr häufig eine Behinderung dar und es fehlen ausreichend breite und sichere Gehwege sowie verkehrsberuhigte Zonen. Bisherige Maßnahmen konzentrierten sich häufig auf einzelne Leuchtturmprojekte, notwendig ist jedoch ein ganzheitlicher Ansatz für das gesamte Stadtgebiet.
Leipzig fördert den Fußverkehr durch gezielte Maßnahmen wie Gehwegnasen, Fahrradbügel und Markierungen, die Querungen und Schulwege sichern. Im „Superblock Leipzig“ wurden Wohnquartiere durch Diagonalsperren, Ladezonen und verkehrsberuhigte Bereiche aufgewertet. Außerdem wurde die Merseburger Straße zu einer Flaniermeile mit neuen Fußgängerzonen, Sitzgelegenheiten und weniger Autoverkehr umgestaltet – alles unter enger Beteiligung der Anwohner:innen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, ein sicheres und barrierefreies Wegenetz zu schaffen und die Mobilitätswende voranzutreiben. Kinder, Senior:innen und Menschen mit Einschränkungen stehen besonders im Fokus. Sie wurden aktiv in die Ideenentwicklung einbezogen.

Eine kleine Gruppe Kinder laufen am Straßenrand entlang.
Foto: wegebund Sachsen

wegebund Sachsen

wegecheck Sachsen 2023/24

Der „wegecheck“ ist ein vom Freistaat Sachsen gefördertes Modellprojekt zur Stärkung der eigenständigen Mobilität und Sicherheit von Kindern im Fußverkehr. Kinder sind eine besonders schutzbedürftige, aber auch zentrale Nutzergruppe. Deshalb setzt das Projekt auf ihre aktive Beteiligung und untersucht gezielt ihre Wege und Bedürfnisse.
In acht Pilotkommunen – Limbach-Oberfrohna, Pirna, Mittweida, Plauen, Moritzburg, Radeberg, Niesky und Torgau – fanden Beteiligungsworkshops und Ortsbegehungen statt. Dabei identifizierten die Kinder Herausforderungen und Verbesserungspotenziale auf ihren Wegen. Ein Planungsbüro entwickelte daraus konkrete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen, die den Kommunen übergeben wurden.
Die Umsetzung erster Maßnahmen zeigt bereits Wirkung: Der Fußverkehr gewinnt in den Kommunen an Bedeutung, Verwaltung und Politik erkennen seine Bedeutung für Kinder. In Abschlussveranstaltungen stellten die Kinder ihre Ergebnisse selbst vor. Ihr Feedback stärkt nicht nur die kinderfreundliche Gestaltung des öffentlichen Raums, sondern auch die Selbstwirksamkeit der Kinder. Die entstandenen Berichte liefern wertvolle Erkenntnisse für eine nachhaltige und systematische Fußverkehrsförderung in Sachsen und zeigen, dass Kinder ihre Umwelt aktiv mitgestalten können.

Zum Projekt

Hervorgehobene Projekte der Bewerbungen für den Hauptpreis

Renovierter Gehsteig mit einer neuen Bank, neben der ein Baum gepflanz wurde.
Foto: Stadt Aachen

Aachen

Premiumfußwege – 10 Wege ins Aachener Grün

Aachen verfügt über zahlreiche Grünflächen, die von der Innenstadt aus innerhalb von 20 Minuten zu Fuß erreichbar sind. Doch die Wege dorthin sind oft wenig einladend. Schmale Gehwege, unsichere Querungen und eine unattraktive Gestaltung tragen dazu bei, dass der Weg zum nächsten Park nicht wie der Beginn eines gemütlichen Spaziergangs wirkt. Um diese Situation zu verbessern, werden zehn Premium-Fußwege geschaffen, die das Gehen komfortabler, sicherer und attraktiver machen.
Die Premiumwege zeichnen sich durch eine Mindestbreite von 2,50 Metern, abgesenkte Bordsteine und Gehwegvorstreckungen an Querungsstellen aus. Aufpflasterungen geben den Fußgänger:innen Vorrang, während taktile Elemente die Barrierefreiheit erhöhen. Zusätzlich sorgen Bänke im Abstand von 200 Metern, Baumpflanzungen und neue Wegweiser für mehr Komfort und bessere Orientierung.
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKSK, Juni 2020) und unterstützt die Klimaziele der Stadt Aachen. Gleichzeitig erfüllt es den Wunsch vieler Bürger:innen nach sicheren, barrierefreien und ansprechend gestalteten Wegen im öffentlichen Raum.

Link zu Aachen: Premium-Fußwege – FUSS e.V.

Über ein Foto eines Weges, welcher zwischen zwei Grundstücken vorbei geht liegt eine Skizze, welche schemenhaft eine Verbesserung des Gehweges andeutet.
Abbildung: Gemeinde Grefrath

Grefrath

Wegenetz und Grünverbindung Oedt

Im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für den Stadtteil Oedt werden vielfältige Maßnahmen zur städtebaulichen Aufwertung und Verbesserung der Lebensqualität umgesetzt. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der Optimierung des Wegenetzes und der Grünverbindungen.
Wichtige Orte wie der neu gestaltete Marktplatz, die in Sanierung befindliche Albert-Mooren-Halle, die historischen Girmes-Werke, die Burg Uda, die Kirche St. Vitus sowie die Niers als Naherholungsgebiet werden durch ein attraktives Wegenetz miteinander verbunden. Der neu gestaltete Kirchweg sorgt für eine sichere Verbindung zwischen Spielplatz, Jugendheim, Kirche, Friedhof und Bushaltestelle und lädt zusätzlich zum Verweilen ein. Auch der Niersweg, als wichtige Fuß- und Radwegeverbindung, wurde aufgewertet. Nachhaltige Elemente wie wiederverwendetes Pflaster, wasserdurchlässige Wege sowie insektenfreundliche und energiesparende Beleuchtung wurden integriert.
Durch die Umgestaltung und neue Beschilderung werden bisher verborgene Orte sichtbar und auch für ortsunkundige Besucherinnen und Besucher leichter zugänglich. Ziel ist es, den Ortskern von Oedt besser mit der Niers und den zentralen Knotenpunkten zu vernetzen, die Orientierung, Sicherheit und Aufenthaltsqualität zu verbessern und gleichzeitig die Freizeit- und Erholungsattraktivität zu steigern.

Lieferwagen steht auf dem Gehweg.
Foto: Stadt Nürnberg

Nürnberg

Fußgängerfreundliche Stadtteile

Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Fußgängerfreundlichkeit in den Modellstadtteilen Rennweg und Wöhrd. In einem umfangreichen Beteiligungsprozess wurden Defizite und Lösungsansätze gesammelt, um den Fußverkehr sicherer und angenehmer zu gestalten. Zu den identifizierten Problemen gehören zu schmale Gehwege durch Gehwegparken, fehlende sichere Querungsstellen und nicht immer barrierefreie Wegeverbindungen. Insbesondere in der Nähe einer Grund- und Hauptschule sowie eines Kinder- und Jugendhauses führt gebietsfremder Durchgangsverkehr zu Sicherheitsrisiken.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden Maßnahmen wie das Verbot des Gehwegparkens, die Beseitigung von zugeparkten Bordsteinabsenkungen und verkehrsberuhigende Maßnahmen umgesetzt. Darüber hinaus werden neue Fußgängerüberwege und Querungshilfen geschaffen und eine langfristige Umgestaltung von Plätzen angestrebt. Zusätzlich werden Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und E-Scooter geschaffen, z.B. vor der Hochschule für Musik. Das Projekt ist Teil des Mobilitätsbeschlusses von 2021 sowie der Nürnberger Fußverkehrsstrategie von 2022. Bis 2030 sollen alle innenstadtnahen Stadtteile auf ihre Fußgängerfreundlichkeit untersucht werden. Seit 2023 werden die identifizierten Maßnahmen kontinuierlich umgesetzt.

Hervorgehobene Projekte der Bewerbungen für den Sonderpreis

Kinder queren vor der Schule eine befahrene Straße.
Foto: Stadt Essen

Essen

Be-MoVe – ein Reallabor für den Fuß- und Radverkehr

Der Hol- und Bringverkehr vor den Schulen führt insbesondere zu den Stoßzeiten immer wieder zu gefährlichen Situationen. Schmale Gehwege, parkende Fahrzeuge und rangierende Autos stellen eine Gefahr für Kinder dar, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Das Projekt Be-MoVe hat sich (unter anderem) intensiv mit dieser Problematik auseinandergesetzt und verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit entwickelt.
Ein Bestandteil des Projekts war die Durchführung von Befragungen an vier Schulen und fünf Kindertagesstätten, um das Sicherheitsempfinden von Schulkindern und Eltern zu erfassen. Gefahrenstellen wurden identifiziert und auf Karten festgehalten, die als Grundlage für die Erstellung von Schulwegplänen dienten. Ergänzend wurden mehrere Bürger:innen-Projekte gefördert, die darauf abzielten, den Fuß- und Radverkehr sowie die Aufenthaltsqualität entlang der Schulwege zu verbessern.
Ein zentrales Element des Teilprojektes ist das Konzept der temporären Schulstraße. Dabei wird der Autoverkehr vor den Schulen während der kritischen Bring- und Abholzeiten stark eingeschränkt. Dadurch werden gefährliche Wendemanöver vermieden und die Sicherheit der Kinder deutlich erhöht. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, Schulwege sicherer, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.

Projektbanner auf dem vier Kinder mit Rucksäcken, nebeneinandern gehen, beschriftet mit den Worten "Schulweg aktiv".
Foto: Stadt Mannheim

Mannheim

Schulweg Aktiv

In Mannheim ist ein deutlicher Bewegungsmangel bei Kindern festzustellen, der sich in einem hohen Anteil motorisch auffälliger Kinder (31,5 %) bei der Einschulungsuntersuchung und vielen Nichtschwimmerinnen in der dritten Klasse, insbesondere in sozial benachteiligten Stadtteilen, widerspiegelt. Regelmäßige körperliche Aktivität ist jedoch für eine gesunde Entwicklung unerlässlich.
Die Aktion „Schulweg Aktiv“ hatte zum Ziel, Familien und Kinder zu mehr Bewegung zu motivieren und die vorhandenen Bewegungsangebote in Mannheim bekannt zu machen. Mit Unterstützung von Kooperationspartnern, einem Wettbewerb und gezielter Öffentlichkeitsarbeit wurden 43.697 aktive Schulwege von 5.469 Kindern zurückgelegt, was 79,9 % aller Schulwege im genannten Zeitraum entspricht.
Im Durchschnitt kam jedes Kind an etwa 8 von 10 Tagen aktiv zur Schule. In den Klassen wurde überlegt, was jedes einzelne Kind für einen aktiven Schulweg tun kann. Weitere positive Nebeneffekte ergaben sich in den Bereichen Umweltschutz und Verkehrssicherheit, da das Verhalten im Straßenverkehr thematisiert und durch den täglichen Schulweg zu Fuß direkt umgesetzt wurde. Die Lehrer:innen berichteten von einer deutlichen Reduktion des Autoverkehrs im Bereich der Schule.

Umgestalteter Quartiersplatz mit Spielmöglichkeiten für Kinder.
Foto: Landeshauptstadt Kiel

Kiel

Quartiersplatz Georg-Pfingsten-Straße

Das Projekt in der Georg-Pfingsten-Straße im Stadtteil Gaarden hat zum Ziel, den öffentlichen Raum kinderfreundlicher und lebenswerter zu gestalten. Die Straße trennt das Familienzentrum und führte durch beidseitiges Parken zu engen Gehwegen und gefährlichen Situationen. Durch den Umbau wurden die Gehwege verbreitert, die Querungen verkürzt und das Falschparken unterbunden. Ein Teil der Straße wurde für den Autoverkehr gesperrt und ein Spiel- und Aufenthaltsbereich mit neuen Bäumen geschaffen. Die barrierefreie Umgestaltung mit neuem Pflaster und einem Wendehammer verbessert die Nutzbarkeit der Fläche. Der Platz wird nun vielseitig von Zufußgehenden genutzt, während der Radverkehr an einer Seite passieren darf.
Diese Maßnahmen haben die Aufenthaltsqualität für Menschen aller Altersgruppen deutlich erhöht, ermöglichen ein sicheres Queren und fördern ein barrierefreies Fußwegenetz. Die Umgestaltung unterstützt eine aktive, eigenständige Mobilität und ein kinderfreundliches Verhalten. Gleichzeitig wurden wichtige soziale Einrichtungen besser vernetzt und der Autoverkehr weitgehend aus den Aufenthaltsbereichen herausgenommen. Durch straßenrechtliche Anpassungen wurde eine dauerhafte „Spielstraße“ eingerichtet.

Informationen zur Auslobung

Gesucht wurden vorbildliche Lösungen für eine inklusive, sichere und ansprechende Gestaltung von Straßen und öffentlichen Räumen. Sie sollen geeignet sein, den Fußverkehr in der Kommune dauerhaft zu verbessern. Lösungen mit kreativen Ansätzen werden besonders gewürdigt. Die erreichten positiven Wirkungen für den Fußverkehr sollen über punktuelle Verbesserungen hinausgehen. Idealerweise lassen sich Vorteile für das Zufußgehen auf Quartiersebene oder sogar für die Gesamtstadt bzw. Gemeinde aufzeigen.

Der diesjährige Sonderpreis steht unter der Themenstellung „Kinder sicher und gerne zu Fuß“. Er zeichnet die ganzheitlich kindgerechte Gestaltung von Gehwegen aus. Neben der Sicherheit ist in besonderem Maße eine anregende und spielerische sowie die soziale Interaktion fördernde Gestaltung gefragt. Auch die Gestaltung des Nahbereichs typischer fußläufiger Zielorte von Kindern wie Kita, Spielplatz, Schule oder Sportverein kann von besonderem Interesse sein.

Für beide Preise konnten sowohl bauliche als auch kommunikative Maßnahmen und Projekte eingereicht werden. In jedem Fall sollen sich die Lösungen in Realisierung befinden oder bereits realisiert sein. Eine Evaluation oder Auswertung der getroffenen Maßnahmen ist erwünscht. Reine Konzepte, Strategien und Planungen werden nicht berücksichtigt.

Die Auslobung des Fußverkehrspreises richtet sich an kommunale Verwaltungen. Im Fall der drei Stadtstaaten ist auch die Landesebene angesprochen, sofern Projekte oder Maßnahmen auf der Bezirksebene umgesetzt werden und kooperativ mit dem/den Bezirk/en durchgeführt wird.

Bewerbungen konnten bis zum 14. Oktober 2024 eingereicht werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Besetzung der Jury

Eine unabhängige und interdisziplinär besetzte Jury begutachtet und bewertet die eingereichten Bewerbungen. Wir konnten hochkarätige Fachmenschen und Praktiker:innen dafür gewinnen:

  • Dipl.-Soz. Ruth Hammerbacher
    Soziologin (ehem. FUSS e.V., Vorstand)
  • Dipl.-Ing. Ass. jur. Thomas Kiel d’Aragon
    Deutscher Städtetag
  • Dipl.-Geogr. Anne Klein-Hitpaß
    Deutsches Institut für Urbanistik, Leiterin Forschungsbereich Mobilität
  • Dipl.-Ing. Juliane Krause
    Büro plan&rat, Bauingenieurin und Verkehrsplanerin
  • RAin Anne Lütkes
    Kinderfreundliche Kommunen e.V., Vorstandsvorsitzende; Deutsches Kinderhilfswerk, Vizepräsidentin;  Rechtsanwältin
  • Prof. Dr. Heiner Monheim
    Verkehrswissenschaftler und Geograph
  • Dipl.-Ing. Angelika Schlansky
    gekaplan Stadt- und Regionalplanung; FUSS e.V.
  • Dipl.-Arch. Eva Schmidt
    Fussverkehr Schweiz, Vizepräsidentin; Leiterin Schweizer Fachstelle für hindernisfreie Architektur
  • Dipl.-Ing. Martin Schmied
    Umweltbundesamt, Leiter Fachbereich Nachhaltigkeitsstrategien und Instrumente, Verkehr und Lärm
  • Dipl.-Ing. Christian Stamer
    Stadt Kiel, Tiefbauamt, Bereich Verkehrsplanung und Mobilitätsmanagement (Preisträger-Kommune 2023)
  • Dipl.-Ing. Peter Woltersdorf
    Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverband Berlin gegr. 1874 e.V.

Förderer und Unterstützer

Der 2. Fußverkehrspreis Deutschland ist ein Projekt des FUSS e.V. und wurde gefördert durch die Stiftung CO2.

Der Präsident des Deutschen Städtetages, Markus Lewe übernahm die Schirmherrschaft für den 2. Fußverkehrspreis Deutschland.

 

Der Fußverkehrspreis wurde ebenfalls unterstützt durch teilAuto und seine Kundinnen und Kunden.

 

Der Sonderpreis “Kinder sicher und gerne zu Fuß” wurde unterstützt durch das Deutsche Kinderhilfswerk.

 

Schirmherrschaft und Interview

Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetags, hat die Schirmherrschaft für den Fußverkehrspreis Deutschland 2025 übernommen. Für unsere Zeitschrift “MobiLogisch” haben wir ein Interview mit ihm geführt. Das vollständige Interview kann hier nachgelesen werden.

Porträt Markus Lewe
Foto: Costa Belibasakis / Deutscher Städtetag
29.03.25