FUSS e.V. zeigt Gesicht

Sie möchten wissen, welche Menschen hinter dem Etikett "FUSS e.V." stecken? Wie sehen sie eigentlich aus, welche beruflichen Erfahrungen bringen sie mit und was haben sie bisher politisch gemacht? Hier die Mitglieder des geschäftsführenden und erweiterten Bundesvorstands.

Gewählt wurden am 16. März 2019 von der 20. ordentlichen Mitgliederversammlung in Darmstadt in den geschäftsführenden bzw. erweiterten FUSS e.V. - Bundesvorstand:

 

Paul Bickelbacher, München

In meinem Alltag bewege ich mich überwiegend zu Fuß und mit dem Fahrrad fort, gerne auch mit Bus oder Bahn. Auf ein Auto verzichte ich gern. Mitten in München geht das auch gut zusammen mit meiner Partnerin und meinen drei Kindern, die 2001, 2003 und 2005 geboren sind. 1963 geboren studierte ich in München Geographie mit den Nebenfächern Politik, Soziologie, Verkehrsplanung sowie Stadt-, Regional und Landesplanung). Nach jeweils ca. vier Jahren in einem Architektur- und in einem Ingenieurbüro machte ich mich selbstständig und spezialisierte mich auf den Fuß und Radverkehr. Spannende Projekte waren u.a. der Verkehrentwicklungsplan Radverkehr und das Fahrradstellplatzkonzept sowie das Stadtviertelkonzept Nahmobilität für die Stadt München. Bei letzterem ging es um die gleichberechtigte Förderung des Fuß- und Radverkehrs in einem Stadtbezirk unter breiter Beteiligung der Bürger. Mein Beruf Stadt- und Verkehrsplaner zeigt mir, dass die eigenen Füße und das Fahrrad die zukunftsfähigen Verkehrsmittel sind, die viele unserer Probleme lösen und die Lebensqualität in unseren Städten deutlich erhöhen können. Darum bin ich beim FUSS e.V., beim ADFC und in der SRL engagiert (Vereinigung für Stadt-, Regional und Landesplanung). Von der fachlichen Arbeit wechselte ich schrittweise zur politischen Arbeit, weil hier oft die Hemmnisse liegen, dass fachlich als richtig erkannte Maßnahmen nicht umgesetzt werden. So war ich mehrere Jahre in Teilzeit Verkehrsreferent der grünen Landtagfraktion in Bayern. Im Jahr 2008 wurde ich für die Grünen in den Münchner Stadtrat gewählt uns setze mich seitdem für eine zukunftsfähige Mobilität und Stadtentwicklung ein.

Ich bin im erweiterten Bundesvorstand des F’USS e.V., weil ich davon überzeugt bin, dass der Fußverkehr angesichts seiner Bedeutung eine stärkere Lobby braucht. Glücklicherweise kommt das Thema Schritt für Schritt in der Mitte der Gesellschaft an. Lasst uns dieses neue Potenzial nutzen.

 

Frank Biermann, Berlin

Frank Biermann entdeckte Anfang der 1980er Jahre bei einem Praktikum beim Umweltbundesamt zum „Modellvorhaben Fahrradfreundliche Stadt“ seine Liebe zum Fahrrad und zum zu-Fuß-gehen und fuhr dann bald seine mit Anti-Atomkraft-Aufklebern übersähte „Ente“ - ganz ohne Abwrackprämie - zum Schrottplatz. Im gleichen Jahrzehnt wollte er den Bau einer Autobahn durch den Tegeler Forst in Berlin verhindern, musste sich aber letztendlich mit einer schmaleren Bundesstraße mit vielen Tunnelabschnitten, die Zugänge in den Wald ermöglichen, zufriedengeben.

Nach dem Studienabschluss als Politologe arbeitete er an verschiedenen Verkehrsforschungsprojekten am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung mit und war lange bei einem Büro für Stadtplanung und Stadtforschung beschäftigt. Dort erstellte er vor allem Gutachten zur Stadtverkehrsplanung und Straßenraumgestaltung. Zu seinen Aufgaben gehörten auch die Betreuung des Beratungsgremiums „FahrRat“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin sowie die Koordination der Auswertung von Beteiligungsverfahren der Öffentlichkeit und der Fachbehörden.

Seit 2005 arbeitet er als freier Journalist und hat seitdem Print- und Webveröffentlichungen für ein weites Spektrum an Medien verfasst, dass von der Website der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, über das Neue Deutschland bis zum freien Radio Dreyeckland Freiburg reicht.

Aus seiner Tastatur stammen auch diverse Veröffentlichungen für den Fachverband Fußverkehr z.B. zur Verkehrssicherheit älterer Menschen und zu den grünen Hauptwegen in Berlin sowie für die Vierteljahreszeitschrift „mobilogisch! Zeitschrift für. Ökologie, Politik & Bewegung“.

Frank Biermann betreut seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich die Websites des FUSS e.V. und seiner Partnerorganisation UMKEHR e.V. und ist seit 2007 Mitglied des erweiterten Bundesvorstandes.

 

Arne Blase, Bonn

Arne Blase

Arne Blase studierte Angewandte Geographie mit Schwerpunkt Raumentwicklung, Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität Trier. Während des Studiums absolvierte er mehrere Praktika mit Verkehrsbezug, wobei sich zwei hiervon als besonders nachhaltig erwiesen.

Seit seinem Praktikum 1998 bei FUSS e.V. / UMKEHR e.V. steht er in Kontakt und seit 2001 ist er Mitglied des erweiterten Bundesvorstandes im FUSS e.V. Ein weiteres Praktikum verschaffte ihm seine erste Anstellung als Verkehrsplaner im Büro für integrierte Stadt- und Verkehrsplanung (BiS Bonn). Nach der Büroauflösung im Jahr 2002 wechselte er zur AB Stadtverkehr GbR. 2007 wurde er Gesellschafter der AB Stadtverkehr GbR und leitet seitdem den Bürostandort in Bonn.

Die Verbundenheit zum Fuß- und Radverkehr spiegelt sich in seinen beruflichen Arbeiten und Projekten wider. Neben der Erarbeitung von Fußverkehrskonzepten und Fußgängerleitsystemen für mehrere Städte hat er für verschiedene Seminare Vorträge mit Fußverkehrsthematik (Barrierefreiheit, Fuß- und Radverkehr auf gemeinsamen Flächen, Fußgängerleitsysteme) gehalten.

Im Zuge der Bürotätigkeit engagiert sich Arne Blase auch in Gremien der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Er beteiligte sich an der Erstellung des "Merkblattes zur wegweisenden Beschilderung für den Fußgängerverkehr. MWBF" (2007), an den "Hinweisen für barrierefreie Verkehrsanlagen. HBVA." (2011) und ist Mitglied der Ad-Hoc-Arbeitsgruppe "Fußgänger und Radfahrer auf gemeinsamen Flächen".

 

 

Bernd Herzog-Schlagk, Gransee

Bernd Herzog-Schlagk, 1948 in Berlin geboren, war von der Gründung des FUSS e.V. 1985 bis Ende März 2015 Bundesgeschäftsführer und ist jetzt zuständig für das Projekte-Management. Er arbeitet seit 1974 ehrenamtlich, neben- und später hauptberuflich in den Themenbereichen Mobilität, Umwelt, Bewegung und Gesundheit. Nach Abschluss und Berufstätigkeit als Dipl.Ing. im Hoch und Tiefbau vervollständigte er seine Ausbildung mit einem Studium zum Amt des Studienrats im berufsbildenden Schulwesen (Bauingenieurwesen) an der TU Berlin und arbeitete in Ingenieurbüros und freiberuflich als Baustatiker. 1978 übernahm er den Aufbau des Arbeitskreises Verkehr und Umwelt UMKEHR e.V. als Kontakt- und Koordinationsstelle der Verkehrs-Bürgerinitiativen und des „Informations-Dienstes-Verkehr IDV“. Er arbeitet noch heute als einer der Redakteure bei dieser ältesten Zeitschrift im Umwelt- und Verkehrsbereich, die seit 2002 den Titel „mobilogisch! Zeitschrift für Ökologie, Politik und Bewegung“ führt. Er war einer der Initiatoren und Gründungsmitglied des FUSS e.V. – Fußgängerschutzverein und heute Fachverband Fußverkehr Deutschland - hat zahlreiche Beiträge für Fachmedien, Broschüren, Büchern, für Pressemitteilungen und Internetinformationen verfasst und an der Herausgabe der Printmedien sowie der Website der beiden Vereine mitgearbeitet. Seine Themen waren z.B. Waldsterben, Temporeduzierung, Luftverunreinigungen, Verkehrslärmminderung, Rettung der Bahn, Kampf um Rohstoffe und in den letzten Jahren hauptsächlich der Fußverkehr und die Bewegung aus eigener Kraft. Schwerpunkte sind die Verkehrssicherheit (z.B. an Querungsanlagen), die Weiterentwicklung von Richtlinien, Empfehlungen und Verwaltungsvorschriften zum Bau von Fußverkehrsanlagen, die gesunde Mobilität von der Kindheit (Zu Fuß zur Schule) bis ins hohe Alter und auch der Spaß am Gehen. Darüber hinaus hat er verschiedene Ausstellungen, Tagungen, örtliche Projekte und bundesweite Kampagnen der Öffentlichkeitsarbeit organisiert und umgesetzt, z.B. die erste bundesdeutsche Fahrradsternfahrt 1977, die sich zu einem kontinuierlichen Impuls einer Bewegung für das Radfahren entwickelte. Daneben ist er in Berlin und Brandenburg lokal aktiv, z.B. als Vorsitzender des Vereines Umweltbahnhof Dannenwalde e.V. Wesentlich ist ihm die Umsetzung von vielfältigen Modellvorhaben, die eine möglichst nicht motorisierte, lustbetonte, gesunde und soziale Alltags- und Freizeitmobilität ermöglichen.

 

 

Susanne Jallow, Stuttgart

Susanne Jallow wurde 1962 in Karlsruhe geboren, wurde aber schon sehr früh gegen ihren Willen in den Stuttgarter Raum umgesiedelt.
Die Arbeitszeiten in ihrem ursprünglichen Beruf - Buchhändlerin - ließen sich auf Dauer nicht mit der Betreuung von zwei Kindern vereinbaren. Daher sattelte sie auf "was mit Büro" um und arbeitet nun seit langem für die Deutsche Friedensgesellschaft. Seit 2014 hat sie dort die Büroleitung der Bundesgeschäftsstelle übernommen.
Sie geht weitgehend alle Wege des Alltags zu Fuß. Der tägliche Ärger über die Gehwegparker, die Um-die-Ecken-Parker etc. hat sie dazu gebracht einen Blog zu starten, auf dem sie dokumentiert, wie wenig viele PKW- und LKW-FahrerInnen die StVO interessiert und wie sehr sie Fuß-Gehende behindern. Die Leiterin des Amts für öffentliche Ordnung schaut inzwischen bekennenderweise regelmäßig drauf.

Am 18.07.2016 gründete ein Freund und Nachbar die Ortsgruppe FUSS e.V. Stuttgart. Susanne wurde Mitglied und ist seither mit viel Spaß dabei, die Gehwege zu verteidigen. In Stuttgart arbeitet FUSS e.V. mit Erfolg sehr eng mit den Radler-Initiativen zusammen. Ansonsten ist Stuttgart eine extrem harte Nuss, in der jeder Parkplatz und jeder Fahrspur für den MIV mit Zähnen und Klauen von der Auto-Lobby im Gemeinderat verteidigt werden.

 

 

Dr. Dietmar Kettler, Kiel

Ich bin Rechtsanwalt in Kiel und als solcher mit einem Schwerpunkt für den Rad- und Fußverkehr tätig. Ich vertrete die Verkehrsteilnehmer*innen, gebe aber ebenso Fortbildungen für Städte und Gemeinden. Das Ganze begleite ich durch zahlreiche Veröffentlichungen, die teilweise absichtlich allgemeinverständlich gehalten sind, sich teilweise aber auch an das Fachpublikum wenden. Denn auch in der juristischen Fachwelt ist bisher kaum bekannt, dass "Verkehr" mehr ist als "Autoverkehr". Mit Aufsätzen, Büchern und Urteilsanmerkungen versuche ich, den Windschutzscheibenblick des normalen Verkehrsjuristen aufzuweiten.

Seit über zwanzig Jahren bin ich in ADFC und VCD aktiv und habe vor über zehn Jahren den "Arbeitskreis Fußverkehr Kiel" mitgegründet, weil es bis dahin in Kiel noch keine Lobby für den Fußverkehr gab. Mit diesem Arbeitskreis habe ich es geschafft, dass der Fußverkehr in den nächsten Verkehrsentwicklungsplan der Stadt kam und seither nach und nach für alle Stadtteile eine professionelle Fußverkehrsstrategie erarbeitet wird. Der Arbeitskreis selbst führt seit seiner Gründung regelmäßig Mängeltouren mit Verwaltungsmitarbeitern und Politikern durch - wodurch das Thema Fußverkehr endlich in das Bewusstsein der Gremien, Medien und Entscheider kam.

Ich bewege mich nahezu autofrei. Der Gewinn an Lebensqualität ist groß. Für den Umstieg ist aus meiner Sicht weniger eine besondere Förderung der bewegungsorientierten und öffentlichen Verkehre nötig, sondern eigentlich nur das Weglassen von allgegenwärtigen Schikanen, die die Verkehrsplaner seit Jahrzehnten für diese Verkehrsarten aufgebaut haben. Radfahren fängt im Kopf an, Zufußgehen auch.

 

Gabriele Köpke, Hansestadt Rostock

Gabriele Köpke wurde 1960 in Rostock geboren, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Seit ihrer Kindheit ist sie auf das Fahrrad als Transportmittel angewiesen, benutzt es aber auch zum Vergnügen und als Sportgerät. Seit der Wiedervereinigung und der damit verbundenen Zunahme des Autoverkehrs musste sie erleben, dass Straßen, die einst Lebensräume miteinander verbanden diese nun zerschneiden und zerstören. Aufgrund eigener Erfahrungen und Erzählungen anderer, sieht sie das Leben und die Gesundheit von Menschen, Tieren sowie Pflanzen durch den mit dem Kraftfahrzeugverkehr einhergehenden Lärm, Abgasen und Unfällen gefährdet. Fußgänger und Radfahrer  sehen sich einer schwerwiegenden Beeinträchtigung der bisherigen Lebensgestaltung ausgesetzt, die bis zum vollständigen Verzicht auf Mobilität führen kann. Damit möchte Gabriele Köpke sich nicht mehr abfinden.

2009 wurde ihr bewusst, dass die durch Paragrafen, Verkehrszeichen- und Einrichtungen vorgeschriebenen Verhaltensmuster nicht nur hinterfragt, sondern auch angefochten werden können.

Seit Dezember 2014 ist sie Mitglied und seit März 2015 im erweiterten Bundesvorstand des Fuss e.V.. Sie möchte durch die Zusammenarbeit Aufmerksamkeit auf die anwachsenden Chancen der Fuß- und Radmobilität lenken und weitere Mitstreiter finden.

 

 

Stefan Lieb, Berlin

ist seit 1980 ehrenamtlich und nebenberuflich im Bereich „Nachhaltige Mobilität“ aktiv. Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts stritt er mit den Grünen Radlern Berlin gegen Radwege und organisierte die jährlichen Sternfahrten mit. 1984 fand er den Weg zum Arbeitskreis Verkehr und Umwelt, der seit 1985 als UMKEHR e.V. mit FUSS e.V. eine gemeinsame Geschäftsstelle betreibt.

Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Krankenpfleger und studierte anschließend vier Jahre Philosophie an der FU Berlin. Parallel zum Studium und danach arbeitete er in einer Rettungsstelle und auf einer Intensivstation. Ab 2005 ist er als freier Journalist für verschiedene Medien tätig.

Bei FUSS e.V. ist er Redakteur der gemeinsam mit UMKEHR herausgegebenen Vierteljahreszeitschrift für Politik, Ökologie und Bewegung „mobilogisch!“ Sein zweiter persönlicher Schwerpunkt im Verein liegt auf der Organisation des Bundesweiten Umwelt- und VerkehrsKongresses (BUVKO), der alle zwei Jahre in wechselnden Städten stattfindet. Seit 2007 ist er Mitglied im erweiterten FUSS e.V.-Bundesvorstand, im April 2015 wurde er zum Bundesgeschäftsführer des Vereins ernannt.

Stefan Lieb lebt mit seiner Frau immer noch in seiner Geburtsstadt Berlin, die vier flügge gewordenen Kinder sowie zwei Enkel wohnen in der Nähe. Damit er da auch mal herauskommt, verreist er gerne mit seiner Lebenspartnerin.

 

Karl-Heinz Ludewig, Berlin

Karl-Heinz wurde 1957 in der krassen Autostadt Wolfsburg geboren, was zum Ergebnis hatte, dass seine Sozialisation auf eine Anti-Auto-Haltung hinauslief. Während des Kartographie-Studiums in Berlin engagierte er sich in der Bürgerinitiative Westtangente (BIW) gegen die gleichnamige Autobahn. In den frühen 80-er Jahren war er dann aus der BIW heraus an der Gründung der Fußgängerinitiative Berlin beteiligt, die wesentliche Geburtshelferin von FUSS e.V. im Jahr 1985 war.

Karl-Heinz stieg über die BIW beruflich ab 1980 bei UMKEHR ein, organisierte viele BUVKOs mit und leitete viele Jahre die Landesgruppe Berlin von FUSS e.V.

Nach seiner erlittenen Querschnittslähmung 2005 brauchte es einige Jahre, um wieder verkehrspolitisch aktiv zu werden. Beruflich ist er seit 2010 mit einem Teilzeitvertrag als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundestagsabgeordneten Sabine Leidig (verkehrspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die LINKE) beschäftigt. Er ist dort für das Thema Strassenbau und auch für den Fußverkehr zuständig.

Karl-Heinz hat eine volljährige Tochter und lebt in Berlin-Kreuzberg.

 

 

Udo Lutz, Marl

Udo Lutz wurde 1959 in Dorsten (Westfalen) geboren. Er studierte an der Universität Dortmund im Studiengang Raumplanung und schloss als Diplom-Ingenieur Anfang 1985 ab. Die ersten fünf Jahre seiner beruflichen Karriere verbrachte er als Angestellter der DIG Dauber Ingenieur Gesellschaft in Dortmund (Bittermark) und entwickelte das H-Bahn-System an der Universität Dortmund weiter.

Seit 1989 ist er Mitarbeiter des Planungs- und Umweltamtes in seiner Heimatstadt Marl, Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen. Als Sachgebietsleiter Verkehrstechnik ist er nicht nur verantwortlich für Geschwindigkeitsmessungen, Signalanlagen und den Verkehrsrechner der Stadt Marl, sondern kümmert sich um Fuß- und Fahrradverkehr, den öffentlichen Personennahverkehr und Beteiligungsprojekte (insbesondere Kinderbeteiligung) in Marl. Er war maßgeblich an der Gründung der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden in NRW (AGFS) beteiligt und auch am Aufbau des Netzwerkes Verkehrssicherheit NRW, jetzt Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Auf sein Engagement hin wurde Marl eine der fünf Modellstädte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie durch Fuss e.V. Seit 2019 gehört er dem erweiterten Vorstand von Fuss e.V. an.

 

Attila Lüttmerding, München

Attila Lüttmerding (*1978 in München) ist Diplom-Geograph und arbeitete von 2007 bis 2016 als Projektleiter am Institut Verkehr und Raum (IVR) der Fachhochschule Erfurt. Am IVR bearbeitete er Projekte zur nachhaltigen Mobilität, hierbei mit einem Fokus auf EU-Projekte. Zudem war er auch als Lehrbeauftragter zum Fach Verkehrspolitik im Studiengang Verkehrs- und Transportwesen tätig. Seit Januar 2017 arbeitet er bei der Stadt München im Referat für Arbeit und Wirtschaft. Im Sachgebiet Grundlagen der Wirtschaftspolitik kümmert er sich hierbei um Mobilitätsthemen. Sein Geographie-Studium hat er an der Universität Bonn und der Universidad Nacional de La Plata (Argentinien) absolviert. An der Universität Jena hat er zudem sein Master of Science in Physik absolviert. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen ist er hauptsächlich zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs, allein meist mit Fahrrad. Mit seiner Familie reist er am liebsten nach Ungarn und Georgien, die beiden Länder in die familiäre Verbindungen bestehen.

 

 

Anne Mechels, Bremen

Anne Mechels lebt und engagiert sich in Bremen. Nach einer Ausbildung zur Tischlerin hat sie Bauingenieurwesen studiert und dann ihre Begeisterung für nachhaltige Mobilität zum Beruf gemacht. Seit 2007 hat sie freiberuflich in einem Netzwerk als Verkehrsplanerin und ab 2012 am Bremer Standort der Planersocietät in gearbeitet. Seit Anfang 2019 ist sie im neuen Team Nahmobilität in der Bremer Verwaltung tätig, das dort die Förderung des Fußverkehrs und des Radverkehrs voranbringen soll.

 

 

 

Matthias Medicus, Dresden

Matthias Medicus wurde 1987 geboren, ist in München aufgewachsen und lebt seit einigen Jahren in Dresden. Er studierte Verkehrsingenieurwesen und beschäftigt sich nun beruflich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden u.a. mit Verkehrssicherheit.

Seit 2015 ist er Mitglied im FUSS e.V. und seit 2018 Sprecher der Ortsgruppe Dresden. Schwerpunkte bilden dort u.a. der Einsatz für die Verbesserung der Querungssituation für Fußgängerinnen und Fußgänger, z.B. durch Zebrastreifen.

 

 

Krzysztof Mieloch, Hannover

Krzysztof Mieloch wurde 1980 in Breslau (Polen) geboren. Groß geworden ist er in einem 300-Seelen-Dorf in Polen. Wie der Großteil damals, besaßen seine Eltern kein Auto. Das brauchte man auch nicht, denn das Wichtigste war alles vor Ort: Grundschule, Lebensmittelladen und der Bolzplatz. Ansonsten gab es Fahrrad und gute Busverbindungen in die Kreisstadt. Wegen der fehlenden Infrastruktur geht so ein Leben auf einem Dorf heute nicht mehr, aber dafür in einer Stadt. Somit wohnt er seit 2016 in der List in Hannover und findet wieder alles Nötige in der fußläufigen Umgebung: Kindergarten, Arbeit, Schule, Eisdiele, Stadtwald, Bibliothek, usw. Da er jedoch oft mit den Spuren der autogerechten Stadtentwicklung konfrontiert wird, versucht er mit Gleichgesinnten die "menschengerechte" Stadtentwicklung bei der Politik und der Verwaltung zu etablieren.

Zur Verkehrspolitik kam er während seines Mathematik-Studiums in Göttingen. Dort lernte er den ADFC kennen und über die Werkstattarbeit, Tourenorganisation fand er letztendlich seinen Platz in der kommunalen Verkehrspolitik. Auf der Bundesebene engagierte er sich von 2010 bis 2012 als Mitglied im Fachausschuss Radverkehr von ADFC und SRL.

Als seine zwei Töchter (2011 und 2013) größer wurden, wollte er sich wieder verkehrspolitischen Themen widmen. Diesmal dem Fußverkehr. Somit gründete er im Juni 2018 die hannoversche Ortsgruppe des FUSS e.V. und ist seitdem derer Sprecher. Seit 2019 ist er Mitglied im Bundesvorstand des Fuss e.V.

 

 

Ingo Rohlfs, Reutlingen

Ingo Rohlfs hat das zu-Fuss-gehen in Lübeck gelernt und kann es seit vielen Jahren in der alten Reichsstadt Reutlingen ausüben. Obwohl er mitten in der Grossstadt wohnt, hat er es nur 300 Meter bis zu einem der "top-Trails" Deutschlands. Drei seiner vier Kinder sind öfter mal mit dabei. Mit dem Ältesten fährt er dafür gelegentlich Rad, die perfekte Sicht dabei gefällt dem Rollstuhlfahrer. Im Sommer nimmt er das Rad für seinen 17 km Arbeitsweg, im Winter die Füsse und meistens für einen Teil der Strecke die Bahn. Autofrei seit 1989. Auch Autobusse nutzt er nur selten. Nach Jahren in der Privatwirtschaft ist er jetzt an der Universität Tübingen tätig und beschäftigt sich mit Softwareentwicklung und statistischer Datenanalyse. Für letzteres hat er dort einen Lehrauftrag. Im Thema Fussverkehr in Zahlen sieht er riesige Möglichkeiten - denn die Zahlen sind die Freundinnen des Fussgängers. Verkehrspolitisch aktiv seit 1990 (ADFC und FUSS e.V.). Dazu hat er die Regionalgruppe Reutlingen/Tübingen ins Leben gerufen, und amtiert als Landessprecher für Baden-Württemberg.

 

Katalin Saary, Reinheim/ Darmstadt

Dipl.-Ing. Katalin Saary (*1964) hat von 1983 bis 1990 an der TH Darmstadt Bauingenieurwesen mit Vertiefung Eisenbahn-, Straßen- und Verkehrswesen, Soziologie und Städtebau studiert. Nach langjähriger Tätigkeit in Darmstädter Planungsbüros kooperierte sie seit 2009 mit VERKEHRSLÖSUNGEN und war 2014 -2017 Partnerin. Seit der Auflösung der Partnerschaft 2017 ist sie Inhaberin von MOBILITÄTSLÖSUNG, einem Nachfolgebüro von Verkehrslösungen.

Sowohl bei der Erstellung von Mobilitätskonzepten wie auch bei Detailplanungen zur Gestaltung von Straßenräumen und der Beteiligung liegt ihr Fokus auf der Berücksichtigung der Belange von Fuß- und Radverkehr. Dieser Schwerpunkt zeigt sich auch in ihrem ehrenamtlichen Engagement. So ist sie Mitinitiatorin des 2013 gegründeten bundesweiten Netzwerks Shared Space, das das Ziel einer Verbesserung des Miteinanders im öffentlichen Raum verfolgt. Als Koordinatorin des Netzwerks Schule+Mobilität, einem Akteurs-Netzwerk in Darmstadt und Darmstadt-Dieburg unterstützt sie seit 2010  die Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung an  Schulen in Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Seit 2014 ist sie im Herausgeberteam des HKV – Handbuch der kommunalen Verkehrsplanung aktiv. Darüber hinaus ist sie in verschiedenen Fachorganisationen aktiv:

  • SRL (Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung): Hier leitet sie seit 2009 den AK Straßenraumgestaltung, 2010-2016 war sie im Sprecherrat des Forum Mensch und Verkehr in der SRL.
  • FGSV (Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen): Mitarbeit u.a. bei den Hinweisen zur Nahmbilität
  • dib (deutschen Ingenieurinnenbund)
  • VCD (Verkehrsclub Deutschland)
  • dkhw (deutsches Kinderhilfswerk) und Bündnis Recht auf Spiel

Seit Sommer 2016 unterstützt sie als Mitglied des Projektbeirats den Fuss e.V. bei der Entwicklung eines Konzeptes zur Unterstützung von Kommunen bei der strategischen Förderung des Fußverkehrs. Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite www.fussverkehrsstrategie.de .

Kontakt: katalin.saary[at]mobilitaetsloesung.de, Tel. +49-6151-9 50 94 86

Angelika Schlansky, Bremen

„Mensch und Stadt“ war schon immer mein Thema, zumal ich von Kindesbeinen an die Zunahme der Automobilität erlebt habe, die meine eigene Bewegungsfreiheit als neugieriges Kind bei Dorf- und Stadterkundungen zu Fuß und mit dem Fahrrad stark eingeschränkt hat. Die Angst davor, von einem Auto überfahren zu werden, war der Wegbegleiter meiner Kindheit, bis ich mir klargemacht habe, dass in jedem Auto ein Mensch sitzt, der mich sehen kann. Dieser Tatsache ist auch das Überleben meiner beiden Söhne zu verdanken, die hochriskant Fahrrad gefahren sind, wie das in Bremen so üblich ist.

Ich habe an der TU Berlin Stadtplanung am Fachbereich „Planungs- und Gesellschaftswi

ssenschaften“ studiert, wobei mir die Kombination von Stadtplanung und Soziologie/Psychologie zugesagt hat. Meine Berufserfahrungen habe ich zunächst in einem Freiraumplanungsbüro und einem Stadtplanungsbüro in Bremen gesammelt. Seit 1995 bin ich selbständige Stadtplanerin und befasse mich als solche mit der Konzeptionierung von Fußwegeachsen, Fußgängerleitsystemen, Wanderwegen und Wegen der Älteren in der Stadt.

Im Stadtverkehr ist gegenseitige Rücksichtnahme und Vorsicht oft sicherer als das starre Beharren auf Verkehrsregeln, weswegen mir Zebrastreifen, shared space und Begegnungszonen sehr zusagen, da sie ein entsprechendes soziales Verhalten fördern.

Fußverkehr braucht eine Lobby, die sich nicht nur aus begeisterten Fußgängern rekrutieren kann, sondern auch aus Fachleuten und Menschen, die der Meinung sind, dass es eine Art Grundrecht sein sollte, auf angenehmen Wegen unbehindert und sicher durch die Stadt gehen und sie erleben zu können, unabhängig von ihrer Lieblingsmobilität.

Als Lobbyistin für den Fußverkehr halte ich Vorträge, führe Seminare durch und melde mich auch sonst zu Wort. Ich bin Regionalsprecherin des FUSS e.V. für Bremen und Niedersachsen.

Seit 2011 bin ich außerdem Mitglied des Beirates Östliche Vorstadt für DIE GRÜNEN.

In Bremen bin ich viel mit meinem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. Für längere Strecken benutze ich (Straßen-) Bahn und Bus. Wenn ich wirklich ein Auto brauche, leihe ich es mir bei cambio – CarSharing.

 

 

Arndt Schwab, Koblenz

Arndt Schwab ist Dipl.-Ing. für Raum- und Umweltplanung. Er studierte daneben alle verkehrsplanungsbezogenen Angebote im Fach Bauingenieurwesen bei Prof. Topp an der Technischen Universität Kaiserslautern. Nach fünf Berufsjahren in einem städtebaulich-ökologische ausgerichteten Verkehrsplanungsbüro in Dresden wechselte er in ein kommunales Stadtplanungsamt, wo er das Sachgebiet Verkehrsplanung leitet. Er lebt an Rhein und Mosel und interessiert sich u.a. für Kunst samt Fotografie und Film. Arndt Schwab ist seit vielen Jahren einer der drei geschäftsführenden Vorstandsmitglieder, er wurde zuletzt im März 2017 wiedergewählt.

 

 

Roland Stimpel, Berlin

Roland Stimpel, geboren 1957, ist Dipl.-Ing. für Stadt- und Regionalplanung, war Redakteur u.a. bei der Bauwelt, beim Stern und der Wirtschaftswoche sowie Chefredakteur des Deutschen Architektenblatts und führte 20 Jahre lang ein eigenes Medienbüro. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL). Verkehrspolitisch engagierte er sich erstmals ab 1978 in der Bürgerinitiative Westtangente.

 

 

 

Peter Struben, Schmidtheim

Ich bin seit 1989 Mitglied von FUSS e.V. 1989 gründete ich die Ortsgruppe Aachen und war bis 2006 ihr Sprecher. In dieser Zeit war ich ebenso Mitglied im erweiterten Vorstand. Mit Dirk Bräuer war ich in den 90-er Jahren Sprecher des Landesverbandes NRW. Schwerpunktmäßig habe ich mich immer um Verbesserung der Querungsmöglichkeiten für Fußgänger/innen gekümmert.

Wegen eines längeren Auslandaufenthaltes (Russland 2006-2008), meines darauf folgenden Umzuges in die Eifel und hoher beruflicher Beanspruchung war ich bis 2015 nur noch gelegentlich aktiv. Ab dem Erscheinen eines neuen Forschungsberichts zum Grünpfeil im Jahre 2015 habe ich, zusammen mit Arndt Schwab, an einer neuen Grünpfeil-Studie gearbeitet, die im Oktober 2018 erschienen ist.

 

 

Sonja Tesch, Hamburg

Sonja Tesch wurde 1942 geboren und stammt aus einer zu Fuß gehenden und wandernden Familie, in der es kein Auto gab. Sie hat auch nie ein Auto besessen und keinen Führerschein gemacht.

Seit den 70er Jahren war sie in verschiedenen Verkehrsinitiativen aktiv – zunächst in Frankfurt/Main und nach ihrem Ortswechsel in Hamburg. Dort hat sie mit anderen den 10. BiVKo organisiert.

Bis zum März 2017 war sie eine der drei geschäftsführenden Vorstands­mitglieder, seitdem ist sie im erweiterten Bundesvorstand aktiv. Sie engagiert sich auch weiterhin als Landessprecherin in Hamburg, wo es inzwischen eine FUSS e.V. - Ortsgruppe gibt, für den Verein.

Beruflich hatte sie nichts mit diesen Themen zu tun, sondern arbeitete bei der Deutschen Bundespost im Fernmeldebereich.

Außer Verkehrsthemen gab und gibt es immer viele andere, in denen sie sich engagiert: Gewerkschaft, Anti-AKW, internationale Solidarität, Stadtentwicklung. Aktuell ist sie in der Hafengruppe Hamburg und macht alternative Hafenrundfahrten zum Handel mit der 3.Welt.

 

Ursula Walther, Herzogenaurach

Bildbeschreibung
Foto: Peter Roggenthin

Ursula Walther lebt als selbstständige Texterin in Herzogenaurach, einem Städtchen mit drei Weltfirmen, 23.000 Einwohnern und täglich 20.000 Ein- und Auspendlern. Die meisten pendeln mit dem Auto. Sie selbst hat nie ein Auto besessen und ihre vier mittlerweile erwachsenen Kinder stets mit Fahrrad, Bus und Zug transportiert. Während 30 Jahren ehrenamtlicher Elternvertretung hatte sie auch immer wieder mit Schulwegsicherheit zu tun. Seit Anfang der 1990er Jahre engagiert sie sich in Herzogenaurach ehrenamtlich für umweltfreundliche Mobilität, heute in der lokalen Agenda 21, die sie mitgegründet hat. Sie ist Mitglied im VCD und seit 2015 Mitglied im erweiterten Bundesvorstand des Fuß e.V.

 

 

Ekkehard Westphal, Leipzig

Ekkehard Westphal wurde 1968 in Hildburghausen in Thüringen geboren. Er studierte von 1990 bis 1995 an der Technischen Universität Dresden Verkehrsingenieurwesen mit der Vertiefung Öffentlicher Personennahverkehr. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Verkehrsplaner in verschiedenen Ingenieurbüros in Dresden und Berlin. Zu seinen Projekten zählten Radwegeplanung (u. a. die Planung von Teilabschnitten des Elberadweges), die Erstellung von Nahverkehrsplänen für verschiedene ostdeutsche Kommunen und Landkreise sowie Verkehrserhebungen. 1999 kam er zu den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB), wo er heute als Teamleiter für Angebotsplanung und Infrastrukturentwicklung zuständig ist.

Bereits während seines Studiums engagierte sich Ekkehard Westphal in mehreren verkehrsökologischen Vereinen, unter anderem in der Grünen Liga Sachsen. Seit 1993 ist er Mitglied des FUSS e.V. und gründete die Dresdner Ortsgruppe des Vereins, die mehrere Jahre lang die verkehrspolitische Entwicklung in der sächsischen Landeshauptstadt kritisch begleitete und mit der Stadtverwaltung bei der Verbesserung der Bedingungen für den Fußverkehr zusammenarbeitete. Seit 1997 gehört Ekkehard Westphal dem erweiterten Bundesvorstand des FUSS e.V. an. Seit 1999 ist er als Schriftführer Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstandes, er wurde zuletzt im März 2017 wiedergewählt. Seit 2007 ist er ehrenamtlicher Ansprechpartner für den Verlag Pharus-Plan bei der Herausgabe und Aktualisierung des Leipziger Fußgängerstadtplans und seit 2011 Mitglied der Leipziger Ortsgruppe von FUSS e.V..

Ekkehard Westphal ist verheiratet und hat drei zwischen 1999 und 2005 geborene Kinder. Er lebt mit seiner Familie in Leipzig. In seiner Freizeit joggt er gern durch den Leipziger Auwald oder spielt Schach."

Volker Wieland, Saarbrücken

Volker Wieland (Baujahr 1972 ) ist ein ehemaliger SportFüßio- und Bewegungstherapeut und lebt die Frage ´Was hat Hand und Fuß?`.“ Seine fast 25 Jährige Erfahrung im Spitzensport führte ihn über eine Phase der Rückbesinnung zur Natur in offizieller Rolle zu FUSS e. V..

Der schwäbische Saarländer arbeitete bis 2014 an der Trainingsstätte Zweibrücken des Olympiastützpunktes Rheinland-Pfalz/ Saarland im Bereich Stabhochsprung/ Speerwurf. Anfangs seines klassischen Lebenslaufes nach Ausbildung und Sportstudium war er 5 Jahre Leiter der sportmedizinischen Trainingstherapie in einem ambulanten Rehazentrum.

In der Rehabilitation von Verletzungen entwickelte er vor allem im Bereich "Wasser - ein geniales Trainingsgerät" eine alternative Vorgehensweise. Deshalb ging er bereits in jungen Jahren auch im Athletiktraining einen außergewöhnlichen Weg und natürlich spielten in der Manuellen Therapie die Füße eine entscheidende Rolle. Er bezeichnet sich selbst auch heute noch als einfach anders und alles außer gewöhnlich - einfach natürlich.

2006 fing Volker Wieland offiziell mit seinem 1fach bewegenden Lebensstil an. Heute geht er bewusst von Hand UND Fuß aus: „Unsere Füße tragen und ermutigen uns, neue eigene Wege zu gehen. Jeder auf seine Art und Weise. Raus aus eingefahrenen Gedankenmustern, natürlich - vor allem (anderen) - zu fuß andere Gedankengänge entwickeln und danach HANDeln."

Er ist seit März 2017 erster Fußbotschafter von FUSS e. V. im Saarland. Einer seiner Schwerpunkte: Wie kommen und gehen Kinder in den Kindergarten und wie gehen sie später zur Schule? Was geht einfach und natürlich - mit Kinder im Straßenraum?

 

Ehemalige Mitglieder des erweiterten Bundesvorstandes des FUSS e.V.:

  • Uwe Albrecht (unbekannt, 1991-1999)
  • Ruth Bäumler (Zürich, 2005-2013)
  • Martin Beck (Kiel, 1999-2001)
  • Torsten Belter (München, 2013-2015)
  • Manfred Bernard (Offenbach, 1985-2017)
  • Dirk Bösel (Reinhardshagen, 2005-2013)
  • Wolfgang Bohle (Hannover, 2005-2007)
  • Dirk Bräuer (Dresden, 1993-2001)
  • Jürgen Brunsing (Dortmund, 1991-1996)
  • Jessica Feddern (Braunschweig, 2005-2009)
  • Frieda Gabriel (Berlin, 2013-2015)
  • Georg Giersch (Halle, 1999-2011)
  • Stefanie Grüneberg (Hannover, 2013-2017)
  • Detlev Gündel (Hannover, 1993-2005)
  • Gabrielle Hermann (Esslingen, 2011-2013)
  • Olaf Holthaus (Dresden, 1989-1991)
  • Helmut Holzapfel (Kassel, 2013-2019)
  • Margarethe Huschens (Trierweiler, 2013-2017)
  • Bernd E. Jürgens-Samm (Bielefeld, 2009-2013)
  • Volker Kipke (Berlin, 1985-1991, verstorben 23.3.2016)
  • Edeltraud und Wolfgang Koch (Coburg, 2001-2005)
  • Jörg Kwauka (Erfurt, 2017-2019)
  • Nikolai Luber (Bonn, 2005-2013)
  • Rita Mensching (Eichwalde, 1989-2003)
  • Walter Merle (verstorben, 1989-1991)
  • Brigitte Nake-Mann und Reinhard Nake (Berlin, 2005-2013)
  • Norbert Paul (Dortmund -2003-2019)
  • Sylke Petry (Darmstadt, 2009-2019)
  • Kerstin Pfetsch (Berlin, 2015-2017)
  • Klaus Polzin (Berlin, 1996-1999, verstorben 2015)
  • Helmut Schad (Obernau, 1991-2017, verstorben 18.1.17)
  • Klaus Schlabbach (Hamburg, 1985-1999)
  • Hanna Schlagk (Potsdam, 2003-2007)
  • Thomas Schlüter (verstorben, 1989-1993)
  • Tobias Schmauder (Tübingen, 1999-2001)
  • Andreas Schmitz (Kassel, 1989-2001)
  • Peter Struben (Schmidtheim, 1991-2013)
  • Carsten Thies (Braunschweig, 1999-2001)
  • Daniel Wanzek (Magdeburg, 2013-2019)